Antonio Latella kehrt mit seinem neuen Stück an das LAC zurück, das von Linda Dalisi geschrieben wurde und von der legendären Figur Lady Oscar inspiriert ist – der Heldin, die auf Wunsch ihres Vaters wie ein Mann aufgewachsen ist und ein Symbol für Emanzipation und Freiheit darstellt –, die hier von Sonia Bergamasco verkörpert wird.
Oscar
Linda Dalisi / Antonio Latella / Sonia Bergamasco
© Andrea Adriani
Theaterstück in Vorbereitung
Oscar
Linda Dalisi / Antonio Latella / Sonia Bergamasco
© Andrea Adriani
Theaterstück in Vorbereitung
Oscar hat zu viel gesehen. Sie hat ihr Zuhause und alles, woran sie geglaubt hat, hinter sich gelassen, um wie nie zuvor mitanzusehen, wie ihre Stadt und ihr Volk in Stücke zerfallen. Diese Erkenntnis erlaubt es ihr nicht mehr, die Oscar zu sein, die als Junge aufgewachsen ist und von ihrem Vater, dem General de Jarjayes, im Dienst der Monarchie in die militärische Ausbildung eingeführt wurde. Von diesem Moment an bricht etwas in ihr: Sie verliert einen Großteil ihrer Gewissheiten und vor allem ihre eigene Identität und verwandelt sich in ein unvollendetes Wesen.
„Es ist diese Unvollkommenheit“, sagt Latella, „die mich bewegt und mich zu etwas Fernem führt. Etwas, an das ich mich auch heute noch nur schwer erinnern und das ich daher nur schwer wieder in mein Herz schließen kann; genau wie Oscar weiß ich nicht mehr, wann diese Veränderung in mir stattfand, wann mir bewusst wurde, dass ich unvollendet und unzulänglich bin, aber diese Unzulänglichkeit ist ein kraftvoller Balsam, um jenen kreativen Prozess anzustoßen, den ich seit jeher zu bewahren und zu schützen versuche.“
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von
Linda Dalisi
Regie
Antonio Latella
mit
Sonia Bergamasco, Alessandro Bay Rossi, Giulia Heathfield Di Renzi, Nicola Mastroberardino, Giulia Mazzarino, Massimiliano Speziani, Beatrice Verzotti
Szenen
Giuseppe Stellato
Kostüme
Graziella Pepe
Lichter
Simone De Angelis
Musik und Ton
Franco Visioli
Regieassistent
Paolo Costantini
Produktion
Ständiges Theater von Umbrien