Die Frau legt los (kills the party)

Julia Haenni / Giulia Rumasuglia

Vorkaufsrecht

Theaterstück in Vorbereitung

Vorverkauf für LAC+-Mitglieder ab dem 1. Dezember.
Der allgemeine Vorverkauf beginnt am 8. Dezember.

Teatro Foce

25.-

Mi. 28.04

20:00

Die Frau legt los (kills the party)

Julia Haenni / Giulia Rumasuglia

Vorkaufsrecht

Theaterstück in Vorbereitung

Vorverkauf für LAC+-Mitglieder ab dem 1. Dezember.
Der allgemeine Vorverkauf beginnt am 8. Dezember.

Teatro Foce

25.-

Mi. 28.04

20:00

Nach der szenischen Lesung im Rahmen der „Vetrina Prismi 2025“ kehrt das Stück der Aargauer Autorin Julia Haenni in einer Inszenierung der Regisseurin Giulia Rumasuglia auf die Bühne zurück. Durch die Auseinandersetzung mit der Sprache und die Schaffung von Neologismen thematisiert das Stück den Sexismus, mit dem die Medizin den weiblichen Körper behandelt.  

Eine Frau hat Schmerzen und geht zum Arzt, zum ersten, zum zweiten, zum dritten. Keiner dieser Ärzte hat eine Lösung für ihre Unterleibsschmerzen. Und schon gar nicht nimmt er sie ernst. Die
Frau kuriert sich selbst (kills the party) inszeniert die jahrhundertealte Geschichte des patriarchalischen Blicks auf den weiblichen Körper und damit auch die Geschichte der westlichen Medizin, die bis vor kurzem kein Interesse – und noch weniger Forschungsgelder – für Krankheiten zeigte, die nicht männliche Körper betrafen. Mit Humor und Intelligenz entlarvt der Text wissenschaftliche Mythen in ihrer hartnäckigen Beharrlichkeit und deckt deren Absurdität auf.  
Zwischen Ernst und Burleske verleiht das Stück einer Vielstimmigkeit Ausdruck, die von den drei Schauspielerinnen auf der Bühne geschaffen wird, die – mehr oder weniger erfolgreich – versuchen, einander zuzuhören, sich zu verstehen, sich zu trösten; und auch zu tanzen. Am Ende suchen sie nach Worten, die das Morgen beschreiben könnten. Sie gehen von ihren Körpern aus, um zu einer universellen Frage zu gelangen: Wie können wir ein Leben erfinden, das wirklich unser eigenes ist? 

von

Julia Haenni 

Übersetzung aus dem

Deutsch: Michela Bianchi 

Regie 

Giulia Rumasuglia 

mit 

Anahi Traversi, Marta Malvestiti, Silvia di Cesare 

Bühnenbild und Kostüme 

Margherita Platé 

Musik 

Simone Bernardoni 

Betreuer und Regieassistent 

Noemi Ferrari 

Produktion 

Alan Alpenfelt / Luminanza  

mit Unterstützung von 

DECS Republik und Kanton Tessin – Swisslos-Fonds