Nach L’attimo prima, das in der Spielzeit 2024/25 präsentiert wurde, kehrt der junge sizilianische Autor und Schauspieler Salvo Drago mit einer fesselnden und bisweilen ironischen Neuinterpretation des Mythos von Hephaistos ins LAC zurück.
Ein intensiver und eindringlicher Monolog, vollständig auf Sizilianisch: Man muss nicht jedes Wort verstehen, denn die Bedeutung ergibt sich aus dem Klang, dem Rhythmus und den Pausen.
Hephaistos ist der Gott des Feuers und des Eisens, aber auch ein gefallener Gott, der der Einsamkeit überlassen ist. Er arbeitet, baut, hält durch; er spricht von seiner Schmiede, die sich im Inneren des Vulkans Ätna befindet.
Aus den Tiefen des Mythos und des Schmerzes entsteht sein Schrei: zwischen Lava, Ironie und Leidenschaft, eine Stimme, die wie ein Vulkan brennt. Ein kraftvolles, poetisches und unvergessliches Bekenntnis.