Cuna – ein archaischer Begriff für „Wiege“ – ist eine immersive Performance aus zeitgenössischem Tanz und Live-Musik, konzipiert und aufgeführt vom blinden Tänzer Giuseppe Comunielo. Auf der Bühne entfaltet sich ein Universum der Empfindungen, das aus der Dunkelheit Gestalt annimmt.
Eine Rückkehr in die Zeit, als die Welt noch eine Welle aus Klängen und Schwingungen war. Der Zuschauer ist eingeladen, in eine traumhafte Dimension einzutreten: Gesten und Bewegungen lassen eine flüchtige Vorstellungswelt entstehen. Man kann Nähe oder Distanz wählen, die eigene Art, sich einbeziehen zu lassen. Der Tanz, der Klang der Harfe, der Duft, das sanfte Licht, die angehaltene Zeit, das Sitzen: Alles fügt sich zu einer einladenden Landschaft zusammen.
Cuna ist ein sinnliches Erlebnis, dem man sich hingeben darf, bei dem der öffentliche Raum zu Zuflucht, Pause und Vertrauen wird. Hier erlebt man das Wiegen. Und der Atem wird langsam gemeinsam.