Vier Wände und ein Dach

Rabih Mroué/Lina Majdalanie

1 Std. 40 Min.

ENG/it

auf Englisch mit italienischen und englischen Untertiteln 

Palco Sala Teatro

CHF 25

Sa. 10.10

20:30

Vier Wände und ein Dach

Rabih Mroué/Lina Majdalanie

1 Std. 40 Min.

ENG/it

auf Englisch mit italienischen und englischen Untertiteln 

Palco Sala Teatro

CHF 25

Sa. 10.10

20:30

Brecht, Zensur, Demokratie und Exil heute.

Im Jahr 1947 fand der Prozess gegen den deutschen Dramatiker Bertolt Brecht vor dem Ausschuss für unamerikanische Umtriebe statt. Eine Liste der absurden Fragen, die Brecht beantworten musste, bildet den Ausgangspunkt der Performance. Exil, Prozesse wegen Subversion, die humanistische Zuflucht eines unauffindbaren Anderswo, die Feststellung, dass auch ein scheinbar demokratisches Land Zensur ausüben kann: Das sind einige der Themen, die sich durch „Four Walls and a Roof“ ziehen. 
Ausgehend von seiner eigenen freiwilligen Emigration von Beirut nach Berlin untersucht das Künstlerduo – Theaterpreis Berlin 2026 – auf spielerische Weise das Unglück eines großen Idealisten und formuliert politische Reflexionen über die Gegenwart, wobei es uns hinterfragt, wie frei und offen die Realität ist, in der wir leben. 

Regie

Lina Majdalanie, Rabih Mroué

Text 

Lina Majdalanie, Rabih Mroué mit Auszügen aus Bertolt Brecht

Dramaturgie 

Sandra Noeth

Besetzung

Henrik Kairies, Lina Majdalanie, Rabih Mroué

Licht und technische Leitung 

Thomas Köppel

Lieder, komponiert von

Hans Eisler mit Texten von Bertolt Brecht

zusätzliche Musikstücke 

Henrik Kairies

Bildnachweis

von Bertolt Brecht: Elisabeth Hauptmann; Akademie der Künste, Berlin, Bertolt-Brecht-Archiv, Fotoarchiv 1/86  

Koproduktion

Festival d’Automne in Paris; CENTQUATRE-PARIS; Künstler*innenhaus Mousonturm (Frankfurt); Residenz-Schauspiel (Leipzig); HAU Hebbel am Ufer (Berlin); Berliner Festspiele – Festival „Performing Exiles“ (Berlin); Kampnagel Internationale Kulturfabrik (Hamburg); Kustenfestivaldesarts (Brüssel); Forum Freies Theater (Düsseldorf)

realisiert mit Unterstützung von 

Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Allianz der internationalen Produktionsfirmen