I Barocchisti
Coro della Radiotelevisione svizzera
Diego Fasolis Dirigent
Vergangenes Ereignis
21 Februar 2026
Sala Teatro
Joseph Haydn (1732–1809)
La creazione del mondo, Oratorium in drei Teilen für drei Solostimmen, Chor und Orchester Hob. XXI:2 (italienische Fassung von Giuseppe Carpani)
Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums von I Barocchisti und des 90-jährigen Jubiläums des Coro della RSI bringen die beiden Ensembles unter der Leitung des Luganeser Dirigenten Diego Fasolis – einem führenden Vertreter der historisch informierten Aufführungspraxis – eines der Meisterwerke Joseph Haydns auf die Bühne des LAC: das Oratorium La creazione del mondo in der italienischen Fassung von Giuseppe Carpani. Eine einmalige Gelegenheit, einen der großen Pfeiler der westlichen Musik zu hören.
Die Schöpfung (Die Schöpfung) wurde ursprünglich von Haydn nach einem englischen Libretto komponiert, das teilweise aus Miltons Il Paradiso perduto (Das verlorene Paradies) stammt. Unmittelbar danach fertigte Gottfried van Swieten eine deutsche Übersetzung an, die er dem damaligen Wiener Geschmack anpasste. Der Text wurde 1801 von Giuseppe Carpani ins Italienische übersetzt und fand im 19. Jahrhundert große Verbreitung. Die Aufführung von La Creazione in italienischer Sprache ist heute kein willkürlicher Akt, sondern eine Möglichkeit, das Werk wieder näher an seine konzeptionelle Grundlage heranzuführen und dabei seine internationale Ausrichtung und Haydns Fähigkeit zu betonen, aus „übersetzten” und adaptierten Texten eine universelle Musiksprache zu schaffen. Im Kontext des LAC, das sich als Schnittstelle zwischen Kulturen und Sprachen versteht, hat die Aufführung in italienischer Sprache eine doppelte Bedeutung: Es geht nicht nur darum, den Text für das Publikum verständlicher zu machen, sondern auch zu betonen, dass die großen Werke der Musikgeschichte das Ergebnis von Einflüssen, Übergängen und Anpassungen sind – keine unantastbaren Monumente, sondern lebendige Organismen.
Violini I
Fiorenza De Donatis, violino di spalla
Giusy Adiletta
Chiara Fasani Stauffer
Ágnes Kertész
Claudio Mondini
Chiara Zanisi
Violini II
Alberto Stevanin
Daniela Beltraminelli Krebs
Lorenzo Gugole
Elisa Imbalzano
Marco Piantoni
Viole
Luca Moretti
Lorenzo Boninsegna
Diego Mecca
Lavinia Quatrini
Violoncelli
Francesco Galligioni
Emanuele Abete
Antonio Fantinuoli
Contrabbassi
Vanni Moretto
Margherita Naldini
Traversieri
Marco Brolli
Paola Bonora
Enrico Luca
Oboi
Emiliano Rodolfi
Miriam Jorde Hompanera
Clarinetti
Luca Lucchetta
Rocco Carbonara
Fagotti
Valentino Zucchiatti
Margit Franziska Baranyai
Controfagotto
Antoine Pecqueur
Corni
Mario Ortega Blancas
Gianni Calonaci
Trombe
Thibaud Robinne
Daniel Guerreiro
Tromboni
Floriano Rosini
Elina Veronese
Fabio Costa
Timpani
Karl Fischer
Fortepiano
Giulio Mercati
Soprani
Hilary Aeschliman
Laura Antonaz
Rossana Bertini
Emma Bez
Lorenza Donadini
Caterina Iora
Liga Liedskalnina
Elisa Prosperi
Cecilia Rizzetto
Barbara Zanichelli
Contralti
Grazia Bilotta
Elena Biscuola
Elisa Bonazzi
Elena Carzaniga
Mya Fracassini
Marta Fumagalli
Isabella Hess
Oda Hochscheid
Ilaria Molinari
Maria Ernesta Scabini
Tenori
Paolo Borgonovo
Matteo Laconi
Giuseppe Maletto
Leo Moreno
Carlo Prampolini
Luigi Tinto
Alessio Tosi
Alessandro Turri
Bassi
Matteo Bellotto
Lorenz Miehlich
Tiago Mota
Alessandro Nuccio
Marco Radaelli
Marco Scavazza
Walter Testolin
Salvo Vitale