Embroidery as Narration ist das achte Kapitel des Projekts Embroiderers of Actuality , das von Abdelaziz Zerrou, einem transdisziplinären Künstler, und Aglaia Haritz, einer Künstlerin und Kulturvermittlerin für Inklusion und Zugänglichkeit, konzipiert wurde und an dem im Tessin lebende Flüchtlingsfrauen und -männer sowie die dort lebende Bevölkerung beteiligt sind.
Das Projekt zielt darauf ab, einen gemeinsamen Raum des Erzählens, der Anerkennung und der Kreativität zu schaffen, in dessen Mittelpunkt die beteiligten Menschen als Träger von Geschichten, Kulturen und Fähigkeiten stehen. Durch das Sticken und die Kunst als Brücke zum Kennenlernen, zur Annäherung, zum Ausbessern, zum Erzählen und zum Sticken von Designs teilen die Teilnehmer ihre persönlichen Geschichten von Exil, Identität und Reise und verwandeln sie in Metaphern.
Der Workshop besteht aus zehn Treffen, die auf dem Austausch von Erfahrungen, dem gegenseitigen Zuhören, dem kreativen Prozess und der gemeinsamen Reflexion basieren. Der kreative Prozess wird durch Audio- oder Videointerviews dokumentiert, und es ist eine Rückgabe der geleisteten Arbeit geplant.