Anlässlich der Einzelausstellung, die das LAC Romeo Castellucci widmet, zeigt die Reihe den Dokumentarfilm „Theatron“ des mehrfach preisgekrönten venezianischen Regisseurs Giulio Boato, ein Bildporträt eines der bedeutendsten Meister des zeitgenössischen Theaters, eines visionären Künstlers, dessen künstlerisches Schaffen sich seit jeher mit den Wurzeln des Theaters und den großen Fragen zur menschlichen Natur auseinandersetzt.
Theatron – Romeo Castellucci
Giulio Boato, 2018
© Giulio Boato
54. Minute
Originalfassung
Reservierung erforderlich
Italienisch, Englisch und Französisch
Theatron – Romeo Castellucci
Giulio Boato, 2018
© Giulio Boato
54. Minute
Originalfassung
Reservierung erforderlich
Italienisch, Englisch und Französisch
Nachdem Giulio Boato über zwei Jahre lang die Arbeit von Romeo Castellucci im Rahmen internationaler Tourneen, Proben, Archivrecherchen und Begegnungen mit Mitarbeitern und Wissenschaftlern begleitet hat, schafft er „Theatron“ – ein immersives Werk, das das Porträt eines der einflussreichsten und radikalsten Protagonisten der zeitgenössischen Theaterszene zeichnet. Der Film zeichnet über 25 Jahre künstlerischer Forschung nach und verwebt dabei Ausschnitte aus Aufführungen, Archivmaterial und Augenzeugenberichte, um eine Reise in eine einzigartige Theaterwelt zu gestalten.
Mehr als eine einfache Biografie in Bildern ist „Theatron“ eine Untersuchung des Theaters selbst: seiner Ursprünge, seiner Funktion und seiner Fähigkeit, die Gegenwart zu hinterfragen. Anhand der Darstellung wegweisender Werke – von den Anfängen der Socìetas Raffaello Sanzio über mittlerweile ikonisch gewordene Inszenierungen bis hin zu den großen internationalen Produktionen – entsteht das Bild einer künstlerischen Praxis, die das Verhältnis zwischen Bild, Körper, Sprache und Zuschauer stets hinterfragt.
Untermalt von Musik von Vivaldi wechselt der Film zwischen der Darstellung der Aufführungen und den Reflexionen von Castellucci sowie einigen seiner engsten Mitarbeiter – Dramatiker, Komponisten, Choreografen (darunter Cindy Van Acker), Kritiker und Schauspieler (darunter Willem Dafoe) – und gewährt so Einblick in einen normalerweise unsichtbaren kreativen Prozess, der die Komplexität eines Weges widerspiegelt, der die Sprache des zeitgenössischen Theaters neu definiert hat.
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe
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Herausgegeben von
Nicola Fiori
In Zusammenarbeit mit
JFC Kino – IRIDE Lugano