Zurück Prima Facie von der Compagnia Finzi Pasca, ein Theaterstück der australischen Dramatikerin Suzie Miller, das die Geschichte von Tessa erzählt, einer Strafverteidigerin, die häufig Fälle von sexueller Gewalt vertritt. Ein erschütterndes Ereignis veranlasst sie zu einer tiefgreifenden Reflexion über den Begriff der Gerechtigkeit in einem oft widersprüchlichen Justizsystem.
Prima Facie ist ein lateinischer Ausdruck, der wörtlich übersetzt „auf den ersten Blick“ bedeutet. Im juristischen Kontext bezieht er sich auf ein Ereignis, das aufgrund eines ersten Eindrucks als wahr angesehen wird.
Das Stück behandelt mit Intensität und Feingefühl Themen, die heute dringlicher denn je sind: geschlechtsspezifische Gewalt und Einwilligung, wobei es die Kluft hervorhebt, die oft zwischen formaler Gerechtigkeit und der tatsächlich gelebten Gerechtigkeit besteht.
In einer historischen Zeit, in der die Debatte über Geschlechtergleichstellung, Gerechtigkeit und Opferrechte im Mittelpunkt der öffentlichen Agenda steht, erweist sich Prima Facie als ein notwendiges Werk, das zu tiefgreifenden Reflexionen anregt und zu einer Aufforderung wird, als aktiver Teil eines konkreten Wandels zu handeln.
Mit den Exklusivrechten für die italienische Fassung präsentiert die Compagnia Finzi Pasca eine Inszenierung, die ihrer unverwechselbaren Poetik treu bleibt, in traumhafte Atmosphären eintaucht und es versteht, zu überraschen und zu bewegen.