Der Regisseur Lello Serao interpretiert das Meisterwerk von Eduardo De Filippo neu und schafft eine unkonventionelle Inszenierung, in der ein einziger Schauspieler mit sieben vor den Augen des Publikums gesteuerten Puppen interagiert. Das Stück erzählt die Geschichte der Familie Cupiello und gewährt den Zuschauern einen Einblick in ihre Vorstellungswelt und ihr kollektives Gedächtnis.
Weihnachten bei den Cupiellos
Eduardo De Filippo / Lello Serao
© Anna Camerlingo
Vorkaufsrecht
2 Std.
Vorverkauf für LAC+-Mitglieder ab dem 1. Dezember.
Der Verkauf für alle beginnt am 8. Dezember.
Weihnachten bei den Cupiellos
Eduardo De Filippo / Lello Serao
© Anna Camerlingo
Vorkaufsrecht
2 Std.
Vorverkauf für LAC+-Mitglieder ab dem 1. Dezember.
Der Verkauf für alle beginnt am 8. Dezember.
Ein Traum, der durch das Figurentheater zum Leben erwacht, in das der Schauspieler Luca Saccoia eintaucht und als „Tommasino“ wieder auftaucht, nachdem er seinem Vater das schicksalhafte „Ja“ gegeben hat. Von diesem Moment an erlebt er das „Weihnachtsfest“ neu und lässt es wieder aufleben, das das Publikum seit über neunzig Jahren begleitet. So wird er zum persönlichen Interpreten einer Tradition, zum Zeugen eines Rituals, das komische und tragische Familienerinnerungen durchzieht und seine Geschichte sowie die der Zuschauer prägt.
Um diesem Ritual Gestalt und Wiederholbarkeit zu verleihen, greift er auf Puppen und Figuren zurück, die in seinen Träumen und Albträumen zum Leben erwachen und jedes Jahr wie die Krippe und ihre Hirten wieder auftauchen. In dieser ständigen Wiederkehr lässt er sich immer wieder von den Geschichten überraschen, die dabei zum Vorschein kommen, nimmt daran teil, gibt die Dialoge wieder und erneuert den Traum von Eduardo und seinem „Luca Cupiello“: den Konflikt durch das Ritual der Krippe zu entschärfen.
„Die Krippe – so heißt es in den Regieanweisungen – ist der Horizont, vor dem sich das gesamte Werk bewegt, sowohl im realen als auch im metaphorischen Sinne. Sie ist das Element, das Luca Cupiello braucht, um auf eine erneuerte und konfliktfreie Menschheit zu hoffen, aber auch die Darstellung von Geburt und Tod. Es ist die Zeit des Übergangs vom Alten zum Neuen, die Vermischung von Vergangenheit und Gegenwart, eine feststehende Ikonografie, die zugleich ständig dekonstruiert werden muss. Die Krippe erneuert sich jedes Jahr, sie ist zyklisch wie die Jahreszeiten, man kann sie mögen oder nicht mögen.“
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von
Eduardo De Filippo
Theaterstück mit einem Schauspieler und Figuren
nach einer Idee von
Vincenzo Ambrosino, Luca Saccoia
Regie
Lello Serao
mit
Luca Saccoia
Bühnenraum, Masken und Puppen
Tiziano Fario
Maschinenführer
Salvatore Bertone, Paola Maria Cacace, Simone Di Meglio, Angela Dionisia Severino, Irene Vecchia
Schulung und Koordination der Maschinenführer
Irene Vecchia
Lichtgestaltung
Luigi Biondi, Giuseppe di Lorenzo
Kostüme
Federica del Gaudio
Originalmusik
Luca Toller
Umsetzung von Szenen
Ivan Gordiano Borrelli
Bühnenassistent
Giorgia Lauro
Regieassistent
Emanuele Sacchetti
Lichtquellen
Paco Summonte
Mastering
Luigi Di Martino
Tontechnik
Mattia Santangelo
Grafikdesign
Salvatore Fiore
Produktionsleiterin
Hilenia De Falco
Produktion
Teatri Associati di Napoli – Teatro Area Nord, Raum 5
mit Unterstützung von
Eduardo-De-Filippo-Stiftung, Teatro Augusteo