Zürcher Kammerorchester
Pablo Hernán Benedí, Violine und Leitung
Julia Hagen, Violoncello
Sonntag 18 April
Sala Teatro
Von 48.- bis 69.- CHF
LAC+ Rabatt
Programm
Joseph Bologne, Chevalier de Saint-Georges (1745–1799)
Ouvertüre aus der komischen Oper in zwei Akten mit Ballett L'amant anonyme
Joseph Haydn (1732–1809)
Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 in C-Dur, Hob. VIIb:1
***
Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Streichquartett Nr. 16 in F-Dur, op. 135
Das Zürcher Kammerorchester, eines der international renommiertesten Kammerorchester, gastiert gemeinsam mit der Cellistin Julia Hagen im LAC mit einem Programm, das von der Klassik bis zur frühen Romantik reicht. Von Saint-Georges über Haydn bis hin zum späten Beethoven – eine Reise zwischen theatralischer Eleganz, solistischer Virtuosität und kreativer Freiheit.
Als eines der führenden Ensembles der internationalen Szene präsentiert das Zürcher Kammerorchester ein Programm, das drei Facetten der klassischen Musiksprache beleuchtet. Das 1945 gegründete Schweizer Orchester zeichnet sich durch eine lange interpretatorische Tradition und eine ständige Präsenz in den wichtigsten Konzertsälen weltweit aus.
Den Auftakt des Abends bildet die Ouvertüre aus L’amant anonyme von Joseph Bologne, einem der ersten Komponisten afrikanischer Abstammung, der im Bereich der europäischen klassischen Musik tätig war: ein brillantes und raffiniertes Werk, geprägt von Leichtigkeit, theatralischem Schwung und Liebe zum Detail. Im Mittelpunkt des Konzerts steht Haydns Cellokonzert Nr. 1 in C-Dur, das in Julia Hagen – einer der gefragtesten jungen Cellistinnen ihrer Generation – eine ideale Interpretin findet, da sie technische Brillanz und Gesanglichkeit zu verbinden versteht.
Im zweiten Teil eröffnet Beethovens Quartett op. 135 den Schlussabschnitt des Programms. Als letztes vollendetes Werk des Komponisten vereint es formale Konzentration, klare Komposition und eine nur scheinbare Gelassenheit, durchzogen von Kontrasten und unerwarteten Höhepunkten.