Donnerstag 06 Mai

Sala Teatro
Von 62.- bis 89.- CHF

Der mehrfach ausgezeichnete isländische Künstler, Komponist und Produzent Ólafur Arnalds bringt im LAC ein Klanguniversum auf die Bühne, in dem Klavier, Streicher und Elektronik in einer schlichten und zutiefst bewegenden Komposition aufeinandertreffen. Als eine der bekanntesten Stimmen der zeitgenössischen Szene hat er eine ganz eigene Sprache entwickelt, die verschiedene Genres übergreift und klassische Sensibilität mit klanglicher Experimentierfreudigkeit zu einem direkten und mitreißenden Hörerlebnis verbindet.

Falling Apart Together ist das kühnste und innovativste Projekt in Ólafur Arnalds’ Karriere, entstanden aus dem Wunsch heraus, die Distanz zwischen uns zu überwinden. Auf halbem Weg zwischen Konzert und Performance enthüllt die Show die Schutzschichten, die wir um uns herum aufbauen, die Momente, in denen diese Abwehrmechanismen ins Wanken geraten, und die gemeinsame Menschlichkeit, die zum Vorschein kommt, wenn wir den Mut finden, uns verletzlich zu zeigen.
Zusammen mit seiner eingespielten Gruppe von Musikern und Mitwirkenden schafft Arnalds ein immersives Erlebnis, das Kompositionen aus seinem Repertoire mit neuen Stücken verwebt, dabei die Grenzen des traditionellen Konzerts überschreitet und dessen Sprache neu definiert.
Nach dem internationalen Erfolg der Tourneen zu re:member und some kind of peace – die in legendären Sälen wie der Royal Albert Hall in London, der Elbphilharmonie in Hamburg, dem Sydney Opera House und der Walt Disney Concert Hall in Los Angeles ausverkauft waren und Hunderttausende Zuschauer weltweit begeisterten – kehrt Ólafur Arnalds mit seinem intimsten und visionärsten Werk zurück.
Falling Apart Together erforscht, was geschehen kann, wenn wir uns erlauben, unsere Abwehrmechanismen fallen zu lassen – und sei es nur für einen Augenblick –, und uns einander in einer authentisch geteilten Erfahrung öffnen.

Ólafur Arnalds wurde 1986 in Mosfellsbær geboren und hat sich international als zentrale Figur der zeitgenössischen Musikszene etabliert, indem er eine persönliche Sprache entwickelt hat, die Klavier, Streicher und Elektronik miteinander verwebt. Sein kompositorisches Schaffen bewegt sich an der Grenze zwischen akustischer Dimension und Klangforschung, schwebend zwischen zeitgenössischer Sensibilität und Ambient-Atmosphäre.
Seine Kompositionen zeichnen sich durch eine Balance zwischen Minimalismus und Liebe zum Detail aus: essentielle Klavierlinien, Streicherteppiche und elektronische Eingriffe verbinden sich zu klaren Klangstrukturen, die intensive Atmosphären schaffen, die an nordische Landschaften und Stimmungen erinnern.
Neben seiner Konzerttätigkeit hat er sich auch als Komponist von Musik für Film und Fernsehen einen Namen gemacht und bedeutende internationale Auszeichnungen erhalten. Seine Konzertpräsenz spiegelt diese doppelte Natur wider: kompositorische Strenge und expressive Unmittelbarkeit für ein immersives und zutiefst zeitgenössisches Hörerlebnis.

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