Melissa Aldana, Tenorsaxophon
Pablo Held, Klavier
Pablo Menares, Kontrabass
Kush Abadey, Schlagzeug
Mittwoch 17 März
Jazz in Bess
35.- CHF
LAC+ Rabatt
Die chilenische Saxophonistin Melissa Aldana, eine der maßgeblichen Stimmen des zeitgenössischen Jazz, präsentiert beim „Jazz in Bess“ ein Quartett, das es versteht, ausdrucksstarke Tiefe und klangliche Experimentierfreudigkeit zu vereinen. Ihr Stil, der sich zwischen Tradition und Moderne bewegt, zeichnet sich durch eine seltene Ausgewogenheit zwischen emotionaler Intensität, Klangbeherrschung und improvisatorischer Freiheit aus.
Melissa Aldana gilt als eine der bedeutendsten Musikerinnen und Komponistinnen ihrer Generation und hat sich auf der internationalen Bühne mit einer persönlichen Ausdrucksweise etabliert, in der der Klang im Mittelpunkt ihrer Suche steht. Ihre Musik – einzuordnen in die Poetik des modernen Post-Bop – verbindet eine kontemplative Dimension mit einer unter der Oberfläche glühenden Intensität und bewahrt dabei ein Gleichgewicht zwischen technischer Meisterschaft und emotionalem Reichtum. „Jede einzelne Note ist eine ganze Welt“, sagt die Saxophonistin und verweist damit auf eine Konzeption, in der Klangfarbe und Atem zu wesentlichen Elementen des Komponierens werden.
Nach ihrem Sieg beim Thelonious Monk International Jazz Saxophone Competition im Jahr 2013 – als erste Instrumentalistin und erste südamerikanische Musikerin, die diese Auszeichnung erhielt – hat Aldana ihren Weg mit Alben wie „Visions“ (inspiriert von Frida Kahlo und für den GRAMMY Award nominiert) und „12 Stars“ (veröffentlicht beim Label Blue Note Records) gefestigt, die ihre führende Rolle in der zeitgenössischen Szene bestätigten.
Im Quartett entwickelt sie zusammen mit Pablo Held, Pablo Menares und Kush Abadey einen offenen und dynamischen musikalischen Dialog, in dem jedes Instrument zur Gestaltung eines sich ständig weiterentwickelnden Gesamtklangs beiträgt.