Sonntag 04 April

Sala 1
39.- CHF

Fabrizio Meloni, Klarinette
Sandro Laffranchini, Violoncello
Francesco Libetta, Klavier

Programm

Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Trio für Klarinette, Violoncello und Klavier in B-Dur Nr. 4, op. 11

Sandro Laffranchini (*1974)
Claudia für Klarinette, Violoncello und Klavier

***

Johannes Brahms (1833–1897)
Trio für Klarinette, Violoncello und Klavier in a-Moll, op. 114

Fabrizio Meloni und Sandro Laffranchini, Solisten des Orchesters des Teatro alla Scala, bilden zusammen mit dem Pianisten Francesco Libetta ein mittlerweile etabliertes Trio, das ein Programm präsentiert, das von Beethoven über Brahms bis hin zu einem zeitgenössischen Werk von Laffranchini selbst reicht: ein Dialog zwischen verschiedenen Epochen, vereint durch eine intensive und zutiefst ausdrucksstarke kammermusikalische Komposition.

Fabrizio Meloni, seit 1984 erster Klarinettist an der Scala, zählt zu den bedeutendsten Interpreten seines Instruments; an seiner Seite stehen Sandro Laffranchini, erster Solocellist des Mailänder Orchesters, und der Pianist Francesco Libetta, eine international anerkannte Persönlichkeit. Gemeinsam bilden sie ein Ensemble, das im Laufe der Zeit einen vollendeten musikalischen Zusammenhalt gefunden hat.
Das Programm beginnt mit Beethovens Trio op. 11, einem Jugendwerk voller Energie und Brillanz, in dem der Dialog zwischen den Instrumenten thematischen Schwung und expressive Leichtigkeit abwechselt, bis hin zum berühmten Finale über ein damals sehr populäres Thema.
Claudia von Sandro Laffranchini führt dann in eine intimere Dimension ein: eine evokative und nostalgische Elegie, inspiriert von der Figur der Claudia Cardinale.
Im zweiten Teil entfaltet Brahms’ Trio op. 114 eine zurückhaltende und kontemplative Sprache, in der sich die Klangfarben ausgewogen miteinander verflechten und die Klarinette in einer Atmosphäre melancholischer Introspektion zum Vorschein kommen lassen.
So entsteht ein nuancenreiches musikalisches Geflecht, in dem Beethoven, Laffranchini und Brahms aufeinandertreffen und ein genreübergreifendes Hörerlebnis von großer Ausdruckskraft schaffen.

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