Sonntag 24 Januar

Sala 1
39.- CHF

Desguin Kwartet 
Wolfram Van Mechelen
, violine 
Ludovic Bataillie, violine
Rhea Vanhellemont, viola 
Pieter-Jan De Smet, violoncello 

Programm

Giacomo Puccini (1858–1924)
Crisantemi, SC 65

Claude Debussy (1862–1918)
Assez vif et bien rythmé aus dem Streichquartett in g-Moll op. 10

Frank Martin (1890–1974)
Pavane couleur du temps

Franz Schubert (1797–1828)
Streichquartett Nr. 13 in a-Moll D. 804, op. 29 Nr. 1, Rosamunde

Das Desguin Quartett, eines der interessantesten aufstrebenden Ensembles der europäischen Szene, gastiert im LAC mit einem Programm, das sich durch das 19. und 20. Jahrhundert zieht und Werke von Giacomo Puccini, Claude Debussy, Frank Martin und Franz Schubert umfasst. Eine Reise, die unterschiedliche, sich jedoch ergänzende Ausdrucksformen miteinander in Dialog bringt – zwischen Elegie, klanglicher Suche und Gesanglichkeit.

Das Desguin Quartett, das für seinen klaren Klang und seine warme, samtige Klangfarbe geschätzt wird, präsentiert ein Programm, das Werke unterschiedlicher Epochen und Stile miteinander verbindet, vereint durch ein starkes Augenmerk auf die Klangfarbe und die Ausdruckskraft des Streichquartetts.
Crisantemi von Puccini eröffnet das Konzert mit einem zurückhaltenden und elegischen Charakter: ein kurzes Stück, geprägt von einem traurigen Verlauf und einer direkten Lyrik. Von dieser intimen Dimension wandert der Weg mit Debussy hin zu einem freieren und beweglicheren Klanguniversum: Der Satz aus op. 10 zeichnet sich durch rhythmische Energie und klangliche Vielfalt aus.
Die Pavane couleur du temps des Schweizer Komponisten Frank Martin führt eine schwebende Dimension ein, inspiriert von einem märchenhaften Bild, in dem die Komposition die Tradition des Tanzes mit Eleganz und Spannung neu interpretiert.
Schuberts Rosamunde-Quartett beschließt das Programm mit einer Rückkehr zu den Anfängen der Romantik, mit einer weitläufigen und gesanglichen Komposition, in der sich die Melodielinie mit einer subtilen Melancholie verflechtet und so eine lyrischere Dimension schafft.
Eine musikalische Reise, die den Ausdrucksreichtum des Streichquartetts hervorhebt, das sich über verschiedene Epochen und Sprachen hinweg immer wieder neu erfinden kann.

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