Der junge Autor und Regisseur Leonardo Manzan, zweifacher Preisträger der Theaterbiennale von Venedig, kehrt mit einem bissigen und anregenden Experiment zur Rolle des Künstlers ins LAC zurück: Indem er sich selbst als Kunstwerk inszeniert, verwandelt er das Theater in einen Museumsraum. Auf der Bühne entfaltet sich ein Kabarett aus Absurditäten, Paradoxien und Provokationen, das zu einer gnadenlosen Satire auf die Selbstverherrlichung wird.
Ein Stück von Leonardo Manzan
Leonardo Manzan führt Regie bei einer der am meisten erwarteten Produktionen des Jahres: dem neuen Stück von Leonardo Manzan
Vorkaufsrecht
!
Vorverkauf für LAC+-Mitglieder ab dem 1. Dezember.
Der Verkauf für alle beginnt am 8. Dezember.
Die Vorstellung beinhaltet vollständige Nacktheit während der gesamten Dauer der Aufführung.
Während der Vorstellung werden Zigaretten angezündet.
Wie bei einem Museumsbesuch erhalten die Zuschauer Audioguides.
Ein Stück von Leonardo Manzan
Leonardo Manzan führt Regie bei einer der am meisten erwarteten Produktionen des Jahres: dem neuen Stück von Leonardo Manzan
Vorkaufsrecht
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Vorverkauf für LAC+-Mitglieder ab dem 1. Dezember.
Der Verkauf für alle beginnt am 8. Dezember.
Die Vorstellung beinhaltet vollständige Nacktheit während der gesamten Dauer der Aufführung.
Während der Vorstellung werden Zigaretten angezündet.
Wie bei einem Museumsbesuch erhalten die Zuschauer Audioguides.
Nachdem er in „Cirano deve morire“ Theater mit Rap und DJ-Set verbunden und den „Faust“ neu interpretiert hatte, um die Schwächen des zeitgenössischen Theaters zu hinterfragen, inszeniert Leonardo Manzan nun eine Vernissage, die mit einer programmatischen Erklärung beginnt: „Jedes Kunstwerk könnte den Titel ‚Selbstporträt‘ tragen“. Aus diesem Grund empfängt er das Publikum, während er auf einem Sockel steht: „Willkommen. Es ist mir eine große Ehre, hier zu sein“, sagt er – mit der impliziten Botschaft: für euch.
Daraus entsteht eine Aufführung, die die Klischees der zeitgenössischen Kunst entlarvt und die Autofiktion in eine bissige Parodie verwandelt. Eine Reflexion über den Selbstkult in Abwesenheit des Selbst, über das Drama derer, die „Ich“ sagen, ohne jemanden zu finden, der ihnen mit „Du“ antwortet, über die Mittelmäßigkeit, die sich selbst so sehr feiert, bis sie zum System wird.
Mit scharfer und provokanter Ironie versucht Manzan, das Prinzip der Einzigartigkeit des Künstlers wiederherzustellen und widersetzt sich damit der Idee einer Demokratie der Kunst. Denn vielleicht gibt es einen Grund, warum er auf dem Podest steht und ihr nicht. Eine Aufforderung an die Künstler, sich die Bühne mit Arroganz zurückzuerobern, um den wahren Protagonisten des heutigen Theaters zu töten: den talentierten Verlierer.
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von und mit
Paola Giannini, Leonardo Manzan, Rocco Placidi
Regie
Leonardo Manzan
Produktion
La Fabbrica dell’Attore – Teatro Vascello