Frei nach dem Bestseller-Roman von Nicola Lagioia, unter der Regie und in der dramatischen Bearbeitung von Ivonne Capece, bringt „La città dei vivi“ den Abstieg in eine moralische Hölle auf die Bühne, die nicht nur die Protagonisten, sondern eine ganze Gesellschaft betrifft.
Die Stadt der Lebenden
Nicola Lagioia / Ivonne Capece
© Luca Del Pia
Vorkaufsrecht
1 Stunde 45 Minuten
16+
!
Vorverkauf für LAC+-Mitglieder ab dem 1. Dezember.
Der Verkauf für alle beginnt am 8. Dezember.
Empfohlen ab 16 Jahren
Das Stück „La città dei vivi“ ist ein fiktionales Werk, das sich jedoch frei an einem Roman orientiert, der sich mit der Öffentlichkeit bekannten aktuellen Ereignissen befasst. Es verfolgt weder informative, dokumentarische noch journalistische Zwecke und beabsichtigt auch nicht, tatsächlich festgestellte Tatsachen, Personen oder Verantwortlichkeiten originalgetreu darzustellen. Vielmehr handelt es sich um ein künstlerisches Werk, das Ausdruck des Rechts auf kreative Freiheit ist und darauf abzielt, universelle Themen mit den Mitteln der Bühne zu erforschen: Metapher, Übertreibung, symbolische Verklärung und Fantasie. Etwaige Bezüge zu erkennbaren Namen, Situationen oder Dynamiken sind das Ergebnis dramaturgischer Bearbeitung und dürfen nicht als wahrheitsgemäße Aussagen oder verlässliche Rekonstruktionen der Tatsachen verstanden werden. Das Werk zielt weder darauf ab, zu informieren noch Wahrheiten zu vermitteln, sondern eine künstlerische und menschliche Reflexion anzuregen. Die Darstellung ist in keinem Fall als Anklage, Unterstellung oder tatsächliches Urteil gegenüber möglicherweise erkennbaren Personen zu verstehen. Jedes narrative Element zielt darauf ab, die konkrete Begebenheit so zu bearbeiten, dass eine universelle Geschichte erzählt wird, die auf poetische, symbolische und provokative Weise dargestellt wird.
Die Stadt der Lebenden
Nicola Lagioia / Ivonne Capece
© Luca Del Pia
Vorkaufsrecht
1 Stunde 45 Minuten
16+
!
Vorverkauf für LAC+-Mitglieder ab dem 1. Dezember.
Der Verkauf für alle beginnt am 8. Dezember.
Empfohlen ab 16 Jahren
Das Stück „La città dei vivi“ ist ein fiktionales Werk, das sich jedoch frei an einem Roman orientiert, der sich mit der Öffentlichkeit bekannten aktuellen Ereignissen befasst. Es verfolgt weder informative, dokumentarische noch journalistische Zwecke und beabsichtigt auch nicht, tatsächlich festgestellte Tatsachen, Personen oder Verantwortlichkeiten originalgetreu darzustellen. Vielmehr handelt es sich um ein künstlerisches Werk, das Ausdruck des Rechts auf kreative Freiheit ist und darauf abzielt, universelle Themen mit den Mitteln der Bühne zu erforschen: Metapher, Übertreibung, symbolische Verklärung und Fantasie. Etwaige Bezüge zu erkennbaren Namen, Situationen oder Dynamiken sind das Ergebnis dramaturgischer Bearbeitung und dürfen nicht als wahrheitsgemäße Aussagen oder verlässliche Rekonstruktionen der Tatsachen verstanden werden. Das Werk zielt weder darauf ab, zu informieren noch Wahrheiten zu vermitteln, sondern eine künstlerische und menschliche Reflexion anzuregen. Die Darstellung ist in keinem Fall als Anklage, Unterstellung oder tatsächliches Urteil gegenüber möglicherweise erkennbaren Personen zu verstehen. Jedes narrative Element zielt darauf ab, die konkrete Begebenheit so zu bearbeiten, dass eine universelle Geschichte erzählt wird, die auf poetische, symbolische und provokative Weise dargestellt wird.
Ein absurdes und brutales Verbrechen, einer der erschütterndsten Fälle der italienischen Kriminalchronik der letzten Jahre, wird zum Thema eines Theaterstücks. Das Stück basiert auf dem Mord an Luca Varani, der sich 2016 in Rom ereignete: Zwei scheinbar gut integrierte junge Männer ohne erkennbares Motiv foltern und töten einen Gleichaltrigen. Ausgehend von diesem realen Ereignis entwirft Nicola Lagioia eine erzählerische Untersuchung, die nicht nach einfachen Erklärungen sucht, sondern in die Dunkelheit des Gewissens vordringt und dabei die Grenze zwischen Schuld und Normalität, zwischen Monstrosität und Alltag in Frage stellt.
In „La città dei vivi“ stellt Lagioia nicht nur das Verbrechen in den Mittelpunkt, sondern auch Rom, das zu einer kraftvollen Metapher für das Menschliche wird: lebendig, weitverzweigt, dunkel, fähig, anzuziehen und zu verschlingen. Eine Stadt, die vor Sehnsüchten, Illusionen, Einsamkeit und Misserfolgen pulsiert und sich in eine regelrechte Bühnenfigur verwandelt.
Die Protagonisten bewegen sich in einer Spirale aus Faszination und Abscheu, getragen von einer prägnanten Dramaturgie und einer Sprache, die Erzählung, Geständnis und Zeugenaussage miteinander vermischt und das Publikum dazu auffordert, dorthin zu blicken, wohin es normalerweise den Blick abwendet.
Das Stück spielt mit dem Wechsel zwischen Präsenz und Abwesenheit: Die Schauspieler aus Fleisch und Blut konfrontieren sich mit virtuellen Erscheinungen, Projektionen und Hologrammen, die den Bühnenraum erweitern und das Geschehen in eine Dimension versetzen, die zwischen Theater und Videokunst schwebt.
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frei nach dem Roman von
Nicola Lagioia
Regie, Video und dramaturgische Bearbeitung
Ivonne Capece
mit
Sergio Leone, Pietro De Tommasi, Daniele Di Pietro, Cristian Zandonella
Darsteller im Video
Tindaro Granata, Arianna Scommegna, Pasquale Montemurro, Marco Té, Samuele Finocchiaro, Stefano Carenza, Pietro Savoi, Lorenzo Vio, Ioana Miruna, Penelope Sangiorgi, Barbara Capece, Luigi de Luca, Pietro Gennuso, Giuseppina Manaresi, Olmo Broglia Anghinoni
Kostüme und visuelles Konzept
Micol Vighi
Szenen
Rosita Vallefuoco
Produktion
Elsinor – Zentrum für Theaterproduktion, TPE – Teatro Piemonte Europa, Teatri di Bari, Stiftung Teatro di Napoli – Teatro Bellini, Teatro di Sardegna