Dienstag 22 Dezember

Teatro Foce
25.-

Mittwoch 23 Dezember

Teatro Foce
25.-

Nachdem er sich mit der Verherrlichung des Verbrechens bei de Sade, den postindustriellen Albträumen von Thomas Ligotti und den geografischen und metaphysischen Wüsten von Roberto Bolaño auseinandergesetzt hat, setzt Fabio Condemi seine Untersuchung des Bösen und der Beziehung zwischen Darstellung und künstlerischem Schaffen fort, indem er Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde von Robert Louis Stevenson auf die Bühne bringt.

Entstanden aus einem Albtraum, den Stevenson eilig und fieberhaft niederschrieb, ist die Geschichte von Jekyll und Hyde aus demselben Stoff gemacht (und geschrieben), aus dem Albträume bestehen, und hinterlässt beim Leser ein Gefühl der Unruhe, gemischt mit Begeisterung.
Die Besessenheit von Experimenten und die zweideutige Macht der Wissenschaft, die Spaltung der Persönlichkeit und die Risiken der Verdrängung machen diesen 1886 veröffentlichten Roman zu einer Reflexion über die menschliche Natur, die auch heute noch zu fesseln vermag.
Die Struktur des Textes ist fragmentarisch, wie es für eine Ermittlung typisch ist: Wie der Notar Utterson – der eigentliche Protagonist der Geschichte – folgt auch der Leser den Spuren von Mr. Hyde, dem Bösen, das sich in den Städten, in den zwischenmenschlichen Beziehungen und in den Institutionen in aller Öffentlichkeit verbirgt, ohne es jemals ganz erfassen zu können, in einem beunruhigenden Versteckspiel (hide and seek auf Englisch).

loosely based on
R.L. Stevenson

adapted for the stage by
Federico Bellini

directed by
Fabio Condemi

starring
Christian La Rosa

visual design and stage design
Fabio Cherstich

associate set designer
Andrea Colombo

lighting
Veronica Varesi Monti

sound and video
Francesco Sileo

assistant director
Andrea Lucchetta

production
Compagnia Umberto Orsini, La Fabbrica dell’Attore – Teatro Vascello, Elsinor Società Cooperativa Sociale, LAC Lugano Arte Cultura

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