Samstag, Sonntag und Montag

Eduardo De Filippo / Luca De Fusco

2 Std. 50 Min.

1. Akt 50’ / 2. Akt 50’ / Pause 20’ / 3. Akt 50’

Sala Teatro

Da 27.- a 39.- CHF

Di. 27.04

20:00

Mi. 28.04

20:00

Do. 29.04

20:00

Samstag, Sonntag und Montag

Eduardo De Filippo / Luca De Fusco

2 Std. 50 Min.

1. Akt 50’ / 2. Akt 50’ / Pause 20’ / 3. Akt 50’

Sala Teatro

Da 27.- a 39.- CHF

Di. 27.04

20:00

Mi. 28.04

20:00

Do. 29.04

20:00

Luca De Fusco führt Regie bei „Samstag, Sonntag und Montag“, einer zeitlosen Komödie von Eduardo De Filippo, die zwischen Ironie und Spannung die Dynamik einer Familie beleuchtet, die sich zum Sonntagsessen versammelt. Das 1959 verfasste Stück ist nur scheinbar bürgerlich, durchzogen von einem subtilen Tschechowschen Ton, der die überraschende Aktualität von Eduardos Theater offenbart. 

Bei den Priores ist alles bereit für das traditionelle Sonntagsessen: Das Ragù köchelt langsam vor sich hin, die Familie versammelt sich, und die kleinen Alltagsrituale bestimmen den Rhythmus des Wochenendes. Doch hinter der häuslichen Normalität verbergen sich Spannungen, Eifersüchteleien, Schweigen und Missverständnisse, die zwischen Samstag, Sonntag und Montag schließlich zum Vorschein kommen werden. Mit seiner außergewöhnlichen Fähigkeit, Komik und Melancholie zu vermischen, erzählt Eduardo De Filippo von einer Familie, in der das Private zum universellen Spiegel menschlicher Beziehungen wird und ein einfaches Mittagessen in ein lebendiges, ironisches und zutiefst aktuelles Porträt des Alltags verwandelt. 
„Wenn wir dieses Meisterwerk neu lesen“, so Luca De Fusco, „bedauern wir eher das verlorene Gleichgewicht als die Vorahnung künftiger Konflikte. Und vielleicht kommt dabei auch Eduardos Sehnsucht nach einer ‚normalen‘ Familie zum Vorschein, die er selbst nie hatte. Was die szenische Umsetzung angeht, werde ich mehr denn je versuchen, ein Regisseur-Darsteller zu sein, der es nicht wagt, auch nur eine Note der Partitur zu verändern, wie ein guter Dirigent […] Ich denke, Eduardo ist wie Goldoni: Man kann ihn interpretieren, aber nicht auf den Kopf stellen.“ 

Komödie in drei Akten von

Eduardo De Filippo 

Regie

Luca De Fusco 

mit

Fabrizia Sacchi, Claudio Di Palma 

und mit

Pasquale Aprile, Alessandro Balletta, Anita Bartolucci, Francesco Biscione, Paolo Cresta, Rossella De Martino, Renato De Simone, Antonio Elia, Maria Cristina Gionta, Gianluca Merolli, Domenico Moccia, Alessandra Pacifico Griffini, Paolo Serra, Mersila Sokoli  

Bühnenbild und Kostüme

Marta Crisolini Malatesta 

Lichter

Gigi Saccomandi 

Regieassistent

Lucia Rocco 

Produktion 

Teatro di Roma – Teatro Nazionale, Teatro Stabile di Torino – Teatro Nazionale, Teatro Stabile di Bozen, Teatro Biondo in Palermo, LAC Lugano Arte e Cultura