Ex Machina

Alex Garland, 2015

1 Std. 48 Min.

!

Reservierung erforderlich

italienische Fassung 

Cinema Iride

Do. 26.11

18:00

Ex Machina

Alex Garland, 2015

1 Std. 48 Min.

!

Reservierung erforderlich

italienische Fassung 

Cinema Iride

Do. 26.11

18:00

Wie lässt sich feststellen, ob eine Maschine intelligent und bewusst ist? Vorgestellt im Rahmen des Themenzyklus „Quantenintelligenz – Zweites Kapitel“, der sich der künstlichen Intelligenz widmet, ist „Ex Machina“ das Debütwerk des englischen Regisseurs und Drehbuchautors Alex Garland: ein Science-Fiction-Thriller, der 2016 den Oscar für die besten Spezialeffekte gewann und vom National Board of Review in die Liste der zehn besten Independent-Filme des Jahres aufgenommen wurde.  

Der Film mit Oscar Isaac, Domhnall Gleeson und Alicia Vikander in den Hauptrollen spielt in einem abgelegenen Forschungszentrum mitten in der Natur und handelt von Caleb, einem jungen Programmierer eines großen IT-Unternehmens, der eingeladen wird, eine Woche in der Residenz des geheimnisvollen Firmengründers Nathan zu verbringen. Der Grund für die Einladung ist die Teilnahme an einem außergewöhnlichen Experiment: die Bewertung der kognitiven und zwischenmenschlichen Fähigkeiten von Ava, einer hochentwickelten künstlichen Intelligenz, die in einem humanoiden Körper untergebracht ist. Was zunächst wie ein einfacher wissenschaftlicher Test erscheint, verwandelt sich nach und nach in ein komplexes Spiel aus Wahrnehmungen, Manipulationen und Machtverhältnissen. 
In einem geschlossenen, kargen Raum aus Glas, Stahl und hochtechnologischen Umgebungen schafft Garland ein Werk, das psychologische Spannung und philosophische Reflexion miteinander verwebt und dabei die Grenzen zwischen Bewusstsein, Simulation und Emotion hinterfragt. Was bedeutet es, intelligent zu sein? Und vor allem: Ist es möglich, echtes Bewusstsein von einer perfekten Nachahmung zu unterscheiden? 
Fernab von den spektakulären und apokalyptischen Darstellungen, die oft mit KI in Verbindung gebracht werden, behandelt „Ex Machina“ zentrale Themen der Gegenwart – das Verhältnis zwischen Mensch und Technologie, die Kontrolle über Daten, den Wunsch, künstliches Leben zu erschaffen – und verwandelt sie in eine beunruhigende Reflexion über die nahe Zukunft. 
Ein eleganter und verstörender Film, der Science-Fiction nutzt, um eine der drängendsten Fragen unserer Zeit zu hinterfragen: Was passiert, wenn Maschinen anfangen, uns zu beobachten, uns zu verstehen und uns vielleicht sogar zu übertreffen?

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe 

Parallele Sichtweisen 

Herausgegeben von  

Nicola Fiori 

In Zusammenarbeit mit 

JFC Kino – IRIDE Lugano