Als eine der bekanntesten Choreografinnen der Schweiz kehrt Cindy Van Acker mit ihrem neuen Werk «Pléïades, in absentia» an das LAC zurück, in dem sich fünf Tänzer und Tänzerinnen mit dem Werk des Avantgarde-Komponisten Iannis Xenakis auseinandersetzen, das vom Genfer Kollektiv Eklekto live aufgeführt wird.
Pléïades, in Abwesenheit
Cindy Van Acker / Eklekto
50’
13+
seit 13 Jahren
Pléïades, in Abwesenheit
Cindy Van Acker / Eklekto
50’
13+
seit 13 Jahren
Ein freier und widerstandsfähiger Geist, dessen revolutionäre Energie die gesamte Partitur durchzieht, Xenakis ist bekannt für seinen mathematischen Ansatz beim Komponieren, für den Einsatz von Wahrscheinlichkeiten und für seine atypischen Partituren, die nicht auf traditionellen Notenzeilen, sondern auf Millimeterpapier wie technische Zeichnungen notiert sind. Mit diesen innovativen Methoden versucht der griechische Komponist, Naturphänomene und Massenbewegungen wiederzugeben und die Welt zum Klingen zu bringen: Wolken, Vogelschwärme, die Kraft eines Lebensimpulses.
„Pléïades“
wurde 1978 für sechs Musiker und achtundvierzig Instrumente – darunter das eigens für das Werk konzipierte Sixxen – komponiert und ist eine einzigartige rhythmische Komposition, die sich in vier modulare Abschnitte gliedert: „Claviers“, „Métaux“, „Peaux“ und „Mélanges“.
Um dieses kraftvolle und komplexe Klangmaterial zu durchdringen, stellt Cindy Van Acker – Gewinnerin des Großen Schweizer Preises für darstellende Künste / Hans-Reinhart-Ring im Jahr 2023 – die Beziehung zur Musik immer wieder neu in Frage und vereint auf der Bühne fünf Tänzer und Tänzerinnen, sechs Musiker und Musikerinnen des Kollektivs Eklekto sowie den Bühnen- und Lichtdesigner Victor Roy. Gemeinsam lassen sie in diesem weiten Raum der Unmöglichkeit einige Lichtblicke der Freiheit aufblitzen.
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Konzeption und Choreografie auf der Bühne
Cindy Van Acker
Leistung
Stéphanie Bayle, Louise Bille, Tilouna Morel, Stefania Tansini, Daniela Zaghini im Wechsel mit Matthieu Chayrigues
Musik
Pléïades, Iannis Xenakis
Schlagzeuger
Kollektiv Eklekto (Genf): Sarah Amar, Anne Briset, Nicolas Curti, Dorian Fretto, Nikolay Ivanov, Till Lingenberg
musikalische Leitung
Dorian Fretto
Bühnenbild und Lichtgestaltung
Victor Roy mit Unterstützung von Nora Hofer
Kostüme
Marie Artamonoff mit Unterstützung von Patricia Gelise
künstlerische Zusammenarbeit
Maxi Menja Lehmann
Technische Leitung
Hugo Cahn
Audio-Vorproduktion
Benjamin Vicq
Danksagungen
William Blank, Anne Davier
Produktion
Cie Greffe / Cindy Van Acker
in Koproduktion mit
Pavillon ADC – Genf, LAC Lugano Arte e Cultura, Théâtre
Vidy – Lausanne, Le Lieu Unique – Scène nationale de Nantes
mit Unterstützung von
Loterie Romande, Pro Helvetia – Schweizer Kulturstiftung, Fondation Urlicht
Die Compagnie Greffe profitiert von einer Vereinbarung zur regionalen Förderung – Transmission – mit der Republik und dem Kanton Genf, der Stadt Genf, dem Pavillon ADC (Genf) und der Fondation de l’Hermitage (Lausanne) für den Zeitraum 2025–2027.