Sonntag 21 März

Sala 1
39.- CHF

Helix Trio
Paula Belzunegui Moreno
, Klavier
Jaume Angelès Fité, Violine
Iago Domínguez Eiras, Violoncello

Programm

Clara Schumann (1819–1896)
Allegro Moderato aus dem Trio für Klavier, Violine und Violoncello in g-Moll op. 17

Domenico Turi (*1986)
Sguardi, Elegie für Violine, Violoncello und Klavier

Franz Schubert (1797–1828)
Andante con moto aus dem Trio für Klavier, Violine und Violoncello in Es-Dur Nr. 2, op. 100

Paul Juon (1872–1940)
Elegien op. 18, Nr. 6 aus Trio-Miniaturen, op. 18a, 24a

Maurice Ravel (1875–1937)
Trio für Klavier, Violine und Violoncello in a-Moll, op. 67

Eine Reise ins Herz des Klaviertrios, zwischen Meisterwerken und wiederzuentdeckenden Stücken, die verschiedene Epochen und Ausdrucksformen durchquert. Protagonist dieses Programms voller Kontraste und Eindrücke ist das Helix Trio, eine der vielversprechendsten Formationen der neuen Schweizer Kammermusikszene, die es versteht, Energie, Präzision und unmittelbare musikalische Harmonie zu vereinen.

Das in Basel gegründete Helix Trio hat sich rasch als eine der lebendigsten Formationen der neuen Schweizer Kammermusikgeneration etabliert, sich bei bedeutenden internationalen Wettbewerben hervorgetan und eine intensive Konzerttätigkeit in Europa aufgenommen. Ihr interpretatorischer Stil zeichnet sich durch die Ausgewogenheit zwischen Lyrik und expressiver Spannung, durch die Sorgfalt im Umgang mit der Dynamik und durch die Aufmerksamkeit für die Qualität der einzelnen Instrumentalstimmen aus.
Das Programm verbindet unterschiedliche Perspektiven und bringt zeitlich weit voneinander entfernte, aber überraschend verwandte Sensibilitäten in Beziehung. Von der lyrischen Intensität Clara Schumanns mit dem Allegro moderato aus dem Trio op. 17 geht es weiter zu den zeitgenössischen Kompositionen von Domenico Turi, dessen Elegie Sguardi eine intime und schwebende Dimension erkundet.
Das romantische Herzstück des Konzerts kommt im Andante con moto aus dem Trio op. 100 von Franz Schubert zum Ausdruck, dem die raffinierte  Elegie von Paul Juon zur Seite steht, einem russischen Komponisten schweizerischer Herkunft, der es versteht, unterschiedliche Einflüsse in einer persönlichen Sprache zu verschmelzen, die sich jeder Kategorisierung entzieht.
Den Abschluss bildet das Trio in a-Moll von Ravel: einer der Höhepunkte der Kammermusik des 20. Jahrhunderts, in dem formale Strenge und kreative Freiheit in einer Komposition zusammenfließen, die reich an Farben und Nuancen ist.

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