Collegium Vocale Gent
Freiburger Barockorchester
Pablo Heras-Casado, Dirigent
Julie Fuchs, Sopran
Samstag 05 Dezember
Sala Teatro
Von 62.- bis 89.- CHF
LAC+ Rabatt
Programm
Franz Schubert (1797–1828)
Ouvertüre in D-Dur im italienischen Stil, D 590
Gioachino Rossini (1792–1868)
Der Tod der Dido, Kantate für Pius IX.
* * *
Franz Schubert
Sinfonie Nr. 9 in C-Dur, D 944
Das Freiburger Barockorchester, ein führendes Ensemble im Bereich der historisch informierten Aufführungspraxis, gastiert unter der Leitung von Pablo Heras-Casado im LAC, zusammen mit dem Collegium Vocale Gent und der Sopranistin Julie Fuchs. Das Programm verwebt Melodramatik und Sinfonie zwischen Rossini und Schubert und bringt die italienische Oper und die Wiener Tradition in einen Dialog.
Zwischen Theater und Sinfonie verbindet das Programm La morte di Didone italienische Oper und Wiener Tradition auf einem Weg, der von Rossini bis Schubert führt. Das Konzert beginnt mit Schuberts Ouvertüre im italienischen Stil: Im Wien des frühen 19. Jahrhunderts, das tief von der Verbreitung der italienischen Oper geprägt war, gelang es Schubert, deren Anklänge und Vorbilder mit Leichtigkeit und Einfallsreichtum neu zu interpretieren.
Im Mittelpunkt des Programms steht Rossinis Kantate „La morte di Didone“, die sich wie eine große Szene von intensiver theatralischer Kraft entfaltet. Zwischen Rezitativen, Chorpassagen und lyrischen Momenten nimmt die Figur der Dido auf dem Weg zum tragischen Ende Gestalt an, wobei die Spannung zwischen Wort und Musik lebendig und anschaulich bleibt.
Im zweiten Teil zeigt die Sinfonie Nr. 9 in C-Dur La Grande einen Schubert mit einer breiteren symphonischen Dimension, mit einem kontinuierlichen musikalischen Fluss und einer reichhaltigen Transformation des thematischen Materials.
Das Konzert verwebt Theater und Sinfonie und vermittelt die Vielfalt und Lebendigkeit der europäischen Musiksprachen der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.