Evgeny Kissin, einer der großen Stars der internationalen Klavierwelt, kehrt anlässlich des 200. Todestages Beethovens mit einem ganz diesem Komponisten gewidmeten Recital auf die Bühne des LAC zurück. Von den Wiener Anfängen bis zu den visionären Diabelli-Variationen durchläuft das Programm das gesamte Schaffen des Komponisten und vermittelt dessen Erfindungsreichtum und seine Fähigkeit, die Sprache des Klaviers zu revolutionieren.
Evgeny Kissin
© Johann Sebastian Hänel
Evgeny Kissin
© Johann Sebastian Hänel
Der russischstämmige, in Großbritannien eingebürgerte Pianist Evgeny Kissin – eine der charismatischsten Persönlichkeiten der internationalen Musikszene – widmet sein Programm Ludwig van Beethoven anlässlich dessen 200. Todestages.
Schon die ersten beiden Sonaten zeichnen einen überraschend weitreichenden Weg nach: Die Sonate Nr. 1, die in den ersten Wiener Jahren komponiert und Joseph Haydn gewidmet wurde, offenbart eine sich rasch entfaltende Sprache, während die Sonate Nr. 13, „Quasi eine Fantasie“
, die Grenzen der traditionellen Form mit einer fließenden und freien Komposition sprengt, in der die Sätze ohne Unterbrechung ineinander übergehen.
Den krönenden Abschluss des Konzerts bilden die monumentalen Diabelli-Variationen, die zu den absoluten Höhepunkten der Klavierliteratur zählen. Ausgehend von einem einfachen Walzer erschafft Beethoven ein Klanguniversum von außergewöhnlicher Vielfalt, indem er das Thema mit grenzenloser Fantasie transformiert, verzerrt und neu erfindet.
Als führender Interpret dieses Repertoires vereint Kissin klangliche Kraft, technische Präzision und eine interpretatorische Fantasie, die jedes Hörerlebnis neu belebt und Beethoven seine ganze visionäre Kraft und seine unerschöpfliche Modernität zurückgibt.
Mit der Unterstützung von
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Klaviersonate Nr. 13 in Es-Dur, op. 27 Nr. 1, „Quasi una fantasia“
Pause
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