Asmik Grigorian, Sopran
Lukas Geniušas, Klavier
Mittwoch 20 Januar
Sala Teatro
Von 62.- bis 89.- CHF
LAC+ Rabatt
Programm
Pjotr Iljitsch Tschaikowski (1840–1893)
Im Lärm des Tanzes, aus Sechs Romanzen für Gesang und Klavier op. 38, Nr. 3
Wieder, wie zuvor, allein, aus Sechs Romanzen für Gesang und Klavier op. 73, Nr. 6
Niemand außer dem einsamen Herzen, aus Sechs Romanzen für Gesang und Klavier op. 6, Nr. 6
Eine Träne zittert, aus Sechs Romanzen für Gesang und Klavier op. 6, Nr. 4
Romanze in f-Moll für Klavier solo op. 5
Scherzo humoristique aus den Sechs Stücken für Klavier solo op. 19, Nr. 2
Ich segne euch, Wälder, aus Sieben Romanzen für Gesang und Klavier op. 47, Nr. 5
Frag nicht, aus Sechs Romanzen für Gesang und Klavier op. 57, Nr. 3
* * *
Sergej Rachmaninow (1873–1943)
In der Stille der geheimen Nacht, aus Sechs Romanzen für Gesang und Klavier op. 4, Nr. 3
Sing nicht, meine Schöne, aus Sechs Romanzen für Gesang und Klavier op. 4, Nr. 4
Mädchen! Du bist schön wie eine Blume, aus Sechs Romanzen für Gesang und Klavier op. 8, Nr. 2
Der Traum, aus Sechs Romanzen für Gesang und Klavier op. 8, Nr. 5
Frühlingsgewässer, aus Zwölf Romanzen für Gesang und Klavier op. 14, Nr. 11
Oh! Sei nicht traurig, aus Zwölf Romanzen für Gesang und Klavier op. 14, Nr. 8
Ich warte auf dich, aus Zwölf Romanzen für Gesang und Klavier op. 14, Nr. 1
Präludium für Klavier solo in cis-Moll op. 32, Nr. 12
Präludium für Klavier solo in Des-Dur op. 32, Nr. 13
Crepuscolo, aus Zwölf Romanzen für Gesang und Klavier op. 21, Nr. 3
Wie schön ist dieser Ort, aus Zwölf Romanzen für Gesang und Klavier op. 21, Nr. 7
Wir werden ruhen, aus Fünfzehn Romanzen für Gesang und Klavier op. 26, Nr. 3
Dissonanzen, aus Vierzehn Romanzen für Gesang und Klavier op. 34, Nr. 13
Die litauische Sopranistin Asmik Grigorian, eine der gefeiertsten Stimmen der internationalen Opernszene, tritt gemeinsam mit dem Pianisten Lukas Geniušas im LAC mit einem der russischen Romanze gewidmeten Programm auf. Zwischen Tschaikowski und Rachmaninow spannt das Recital einen Bogen über ein Repertoire, in dem Poesie und Musik in kurzen, ausdrucksstarken Formen aufeinandertreffen, ergänzt durch Klavierwerke derselben Komponisten.
Zwischen Intimität und lyrischem Schwung durchläuft das Programm die russische Romanze des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, ein Repertoire, in dem das poetische Wort in der Musik eine essentielle und unmittelbare Form findet.
In Tschaikowskys Romanzen entfaltet sich die Gesangslinie in einem natürlichen und wiedererkennbaren Gesang, der Emotionen und Nuancen mit Finesse wiedergeben kann. Neben den Liedern bekräftigen die Stücke für Soloklavier die Ausdruckswelt und verlängern deren Stimmung und Kontraste.
Bei Rachmaninow wird die Sprache umfassender und dichter: Stimme und Klavier verflechten sich in einer reichhaltigen Komposition, in der das Instrument entscheidend zur Schaffung der Atmosphäre und zur Spannung des musikalischen Diskurses beiträgt. Die Romanzen erhalten so eine komplexere Dimension, die zwischen Introspektion und emotionaler Spannung schwebt.
In den Händen zweier Interpreten von großer Sensibilität bringt das Programm den Reichtum und die Lebendigkeit dieser Tradition zum Vorschein und vermittelt ihre ganze Ausdruckskraft und Dringlichkeit.