Samstag 19 September

Sala Teatro
Da 48.- a 69.- CHF

Paolo Fresu, Trompete und Flügelhorn
​​​​​​​Tino Tracanna, Tenor- und Sopransaxophon
Roberto Cipelli, Klavier und E-Piano
Attilio Zanchi, Kontrabass
Ettore Fioravanti, Schlagzeug

Das Paolo Fresu Quintett spielt live den Soundtrack zu Louis Malles „Aufzug zum Schafott“ und begleitet damit die Vorführung des legendären Film Noir mit Jeanne Moreau in der Hauptrolle. Zwischen Treue zum Original und kreativer Freiheit interpretiert das Paolo Fresu Quintett die berühmte Partitur neu, die Miles Davis 1957 mit einem französischen Quartett komponierte, und belebt so den historischen Dialog zwischen Jazz und Kino neu, wobei es die nächtlichen und schwebenden Stimmungen eines Films unterstreicht, der in die Geschichte der siebten Kunst eingegangen ist.

Ein filmisch-musikalischer Abend, an dem das Paolo Fresu Quintett dem afroamerikanischen Trompeter Miles Davis, einem der größten Jazzmusiker aller Zeiten, Tribut zollt und ein Konzert präsentiert, das musikalische Präzision, erzählerisches Geschick und improvisatorische Sensibilität vereint. Das historische Ensemble interpretiert die Werke von Davis auf der Grundlage sorgfältiger Vorarbeit neu und bereichert sie mit neuen klanglichen Elementen, die die dramatische Spannung und die poetische Dimension der Bilder verstärken.
Im Mittelpunkt des Films stehen ein scheinbar perfektes Verbrechen und eine Pariser Nacht, die dazu bestimmt ist, sich in ein Labyrinth aus Missverständnissen, Verfolgungsjagden und sich kreuzenden Schicksalen zu verwandeln. Während die Protagonisten vergeblich versuchen, den Folgen ihrer Handlungen zu entkommen, wird die Stadt zum Schauplatz einer Geschichte, die zwischen Leidenschaft, Schicksal und Ernüchterung schwebt.
Eine gedämpfte Trompete, modale und hymnische Klänge, instrumentale Dialoge und elegante improvisierte Passagen begleiten die filmische Erzählung und verschmelzen mit den Bildern zu einem immersiven Erlebnis, das den Dialog zwischen Live-Musik und Kino neu belebt und die evokative Kraft des Meisterwerks des damals noch debütierenden französischen Regisseurs Louis Malle unverfälscht wiederaufleben lässt.

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