Eléonore Bonah und Maria Clara Castioni, Hauskünstlerinnen an der Comédie de Genève, sind für die Bearbeitung und Regie von „Chrüsimüsi“ verantwortlich, einem Stück, in dem sie sich mit dem faszinierenden und noch wenig bekannten Werk der Basler Schriftstellerin Adelheid Duvanel auseinandersetzen.
Chrüsimüsi
Eléonore Bonah / Maria Clara Castioni
1 Stunde 15 Minuten
14+
Ab 14 Jahren
Chrüsimüsi
Eléonore Bonah / Maria Clara Castioni
1 Stunde 15 Minuten
14+
Ab 14 Jahren
Überempfindliche Figuren, alltägliche Gesten, die zwischen Absurdität und Groteske schweben, Innenwelten, die sich der Realität widersetzen: Duvanels Universum besteht aus kurzen, prägnanten Texten, aus einer poetischen Prosa, die an Kafka und Walser erinnert und in Fragmenten das Leben von Menschen erzählt, die sich nicht an die Normen anpassen können, an den Rand gedrängt und in beengten Räumen gefangen sind. Nach dem Selbstmord der Autorin im Jahr 1996 geriet ihr Werk rasch in Vergessenheit, wird heute jedoch – auch dank der Übersetzung ins Französische – wiederentdeckt und offenbart eine bedeutende Stimme der schweizerischen und deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts.
Ausgehend von den Erzählungen von Adelheid Duvanel schaffen die beiden Künstlerinnen ein mehrsprachiges Stück – auf Französisch, Deutsch und Italienisch –, das das Publikum in die Sensibilität der Autorin eintauchen lässt: in ihren Humor, der an Verzweiflung grenzt, in ihren einzigartigen Umgang mit der Sprache und in den freudigen und hartnäckigen Widerstand derer, die am Rande der Welt leben.
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nach den Erzählungen von
Adelheid Duvanel
Bearbeitung, Regie, Bühnenbild und Kostüme
Eléonore Bonah, Maria Clara Castioni
mit
Luna Desmeules, Jeanne Devos, Léo Zagagnoni
Klang
Rudy Decelière
Mitarbeit bei den Kostümen
Giulia Marcotullio
dramaturgische Beratung
Julia Fahle
äußeres Auge
Jean-Daniel Piguet
Regieassistent
Sebastian Tackmann
Realisierung von Kulissen und Kostümen
Ateliers des Bühnen Bern
Produktion
Tüdi Productions, Comédie de Genève, Bühnen Bern
mit Unterstützung von
Fondation Jan Michalski, Fondation Leenaards, Prix Tremplin Leenaards / La Manufacture, Ernst-Göhner-Stiftung
Künstlerresidenz
LAC Lugano Kunst und Kultur