Die mehrfach ausgezeichnete Theatergruppe „Babilonia Teatri“ aus Verona kehrt mit Abracadabra ins LAC zurück – einem Stück, in dem Magie dem Schmerz Gestalt verleiht und das erzählt, was Worte allein nicht ausdrücken können.
Um bestimmte Ereignisse des Lebens zu erzählen, reicht das Theater vielleicht nicht aus: Es bedarf eines magischen Aktes, eines Rituals, das dank Zaubertricks und großartiger Illusionen die Bühne in eine Brücke zwischen Leben und Tod verwandeln kann.
Abracadabra ist ein magisches, märchenhaftes und geheimnisvolles Wort, ein Zauberspruch, der das Unsichtbare erscheinen lassen kann.
Babilonia Teatri bringt ein Zauberstück auf die Bühne, das das Publikum an die Hand nimmt und es in Bereiche führt, vor denen man oft flieht, und dabei die Frage stellt, wie man mit Krankheit umgeht, ob und wie man Trauer verarbeitet und ob die Toten sprechen können.
Auf der Bühne wird ein echter Zauberer zum Vermittler zwischen dieser Welt und dem Jenseits, der es ermöglicht, das Unaussprechliche zu benennen und das Unmögliche zu berühren – durch die Stimme von Francesco Scimemi, seit dreißig Jahren professioneller Zauberer, der, zwischen zwei Welten schwebend, seine verstorbene Frau heraufbeschwört und dabei die Register des Tragischen, des Grotesken und des Poetischen durchläuft.