„Kontakthof“, das 1978 uraufgeführt wurde, ist eines der bedeutendsten Werke im Repertoire von Pina Bausch, der „Mutter des Tanztheaters“. Fast fünfzig Jahre nach der Uraufführung arbeitet die australische Choreografin Meryl Tankard – die bereits in der Originalinszenierung mitwirkte – erneut mit einigen der langjährigen Mitglieder der Besetzung zusammen und schafft so eine intensive Reflexion über das Vergehen der Zeit.
Kontakthof – Echoes of ‘78
Pina Bausch / Meryl Tankard
© Ursula Kaufmann
Kontakthof – Echoes of ‘78
Pina Bausch / Meryl Tankard
© Ursula Kaufmann
„Kontakthof“ entstand zu einer Zeit, als ihre Stellung in der Welt des Tanzes bereits volle Anerkennung fand, und stellt ein entscheidendes Kapitel in der langjährigen Zusammenarbeit zwischen der deutschen Choreografin und Rolf Borzik dar, der für das Bühnenbild, die Kostüme und die visuelle Dokumentation der Inszenierung verantwortlich war. Es heißt, dass Pina Bausch bereits während der Entstehung der Originalfassung von 1978 davon träumte, dass dieselbe Gruppe von Tänzern das Stück viele Jahre später als Erwachsene aufführen würde.
Im Jahr 2024 nimmt dieser Wunsch Gestalt an: Meryl Tankard trifft sich mit einigen Mitgliedern der Originalbesetzung, um eine neue Inszenierung zu schaffen, die Projektionen von restauriertem Archivmaterial – mit ihren Darbietungen aus jungen Jahren – mit der physischen Präsenz der heutigen Darsteller verwebt. Ein bewegender Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart, der diejenigen feiert, die noch auf der Bühne stehen, und denen Tribut zollt, die nicht mehr unter uns sind.
Multimedia-Inhalte
Kontakthof – Echoes of '78
Trailer
Kontakthof – Echoes of '78
Intervista a Lorenzo Conti
Kontakthof – Echoes of '78
Eine Begegnung mit dem Werk von
Pina Bausch Kontakthof
konzipiert und geleitet von
Meryl Tankard
mit
Elisabeth Clarke, Josephine Ann Endicott, Lutz Förster, John Giffin, Ed Kortlandt, Beatrice Libonati, Anne Martin, Arthur Rosenfeld, Meryl Tankard
Musik
Bertal-Maubon-Daniderff, Jimmy Dorsey, Anton Karas, Juan Llossas, Jean Sibelius, Jack Stapp, Harry Stone
Bühnenbild und Kostüme
Rolf Borzik
Zusammenarbeit
Rolf Borzik, Marion Cito, Hans Pop
Lichtgestaltung
Ryan Joseph Stafford
Klang
David McEwan
Original-Archivaufnahmen
Rolf Borzik
Probenleiter
Scott Jennings
Videoregie
Meryl Tankard
Videobearbeitung
Kenny Ang
Projektionsdesigner
Hefekultur
künstlerischer Assistent des Regisseurs
Cristiana Morganti
künstlerischer Mitarbeiter
Bénédicte Billiet
Assistentin und Tänzerin bei den Proben
Sophia Otto
Produktion
Sadler’s Wells, Pina-Bausch-Stiftung, Tanztheater Wuppertal Pina Bausch
in Koproduktion mit
Amare (Den Haag), LAC Lugano Arte e Cultura, Festspielhaus St. Pölten, China Shanghai International Arts Festival
Weltpremiere
26.11.2024, Opernhaus Wuppertal