Eine Reise mit (klassischer) Alter Musik, alpinen Traditionen und neuen Ausdrucksformen vereint drei Projekte, die durch das ewige Spiel mit dem Klang verbunden sind. Das Ensemble histoirefuture lässt mit «Musica Transalpina» den musikalischen Austausch zwischen dem Norden und Süden der Alpen um 1600 wiederaufleben und stellt historische Musik als volkstümliche Klänge in ein ganz neues Licht. Simon Heggendorn und Gilbert Paeffgen verweben Violine und Appenzeller Hackbrett, während Mario Batkovic das Akkordeon in Klangwelten führt, die mit äusserst präzisem Minimalismus und experimenteller, hypnotischer Ambient-Musik überraschen.
Samstag 29 August
Agorà
Ensemble histoirefuture «Musica Transalpina»
Matthias Klenota Violine, Leitung
Antonia Ortner Gesang, Psalter
Gabriele Toscani Violine
Mauro Colantonio Viola da Gamba, Dudelsack
Marian Polin Cembalo
Mit «Musica Transalpina» erkundet das Ensemble histoirefuture die musikalischen Verbindungen, die um 1600 die Alpen überquerten, als Musiker mit ihren Repertoires und ihrem Instrumentarium zwischen dem Norden und Süden des Kontinents in regem Austausch waren. Das Ensemble wurde 2020 von Matthias Klenota gegründet und besteht aus Musikerinnen und Musikern aus der Schola Cantorum Basiliensis. Es verbindet historische Musik, Improvisation und Spuren des Volksrepertoires in einer Musik, die an die Ursprünge geht und zugleich für neue Klangerfahurungen offen ist.
Simon Heggendorn & Gilbert Paeffgen
Simon Heggendorn Violine
Gilbert Paeffgen Appenzeller Hackbrett
Simon Heggendorn und Gilbert Paeffgen entfachen einen klanglichen Dialog, der seine Wurzeln in der Appenzeller Alpentradition hat und sich zugleich der Improvisation und der Klangforschung öffnet. Heggendorns Violine, geprägt von klassischen und jazzigen Einflüssen, trifft auf Paeffgens obertonreiches Appenzeller Hackbrett, das der Musiker durch Rhythmen, Klangfarben und unerwartete Ausdrucksformen quasi neu erfindet.
Mario Batkovic Akkordeon
Mario Batkovic, Gewinner des Schweizer Musikpreises 2023, erkundet die klanglichen Möglichkeiten des Akkordeons, indem er es aus seinem traditionellen Kontext befreit und eine fast symbiotische Beziehung zu dem Instrument aufbaut. Ohne elektronische Effekte oder Loops schafft er eine Musik, die sich zwischen Minimalismus, Ambient, Pop und zeitgenössischer Musik bewegt und ausschliesslich auf Gestik, Balg und rhythmischer Präzision basiert. Eine intensive und bisher unerreichte Klangerfahrung, die international auf grosse Resonanz gestossen ist.