Inspiriert von den Werken Thomas Ligottis, einem der bedeutendsten und phantasievollsten Schriftsteller seiner Generation, ist Fabio Condemis Werk wie eine Art Kunstgalerie aufgebaut, ein Ort, an dem die Grenzen zwischen Traum, Raum und Alptraum verschwimmen, bis sie sich auflösen.

In Ligottis Geschichten finden sich Anklänge an die große Grusel- und Horrorliteratur, von Shirley Jackson bis H. P. Lovecraft, aber auch Bezüge zum expressionistischen Kino und zur zeitgenössischen Kunst sowie zu Autoren wie Dino Buzzati, Jorge Luis Borges und Giacomo Leopardi. In seinem Pessimismus enthält Ligottis Werk einige sehr lebendige, ironische und aufmunternde Elemente. Eines davon ist die Musik: In seinen Geschichten finden wir Tonaufnahmen, Stimmen, die wie in einem Traum zu hören sind, seltsame Klanginstallationen und Geräusche aller Art, eine Art spannungsgeladene und abschreckende Partitur. Ein weiteres, paradoxerweise erfreuliches Element ist der Horror: Seine Figuren sind oft einsame und zerbrechliche Menschen, die sich auf eine Suche begeben, die sie mit dem Kern des Alptraums konfrontiert, aber diese Suche, in ihrer tragischen Dimension, erlaubt es ihnen, einen Schleier zu lüften.

vom Regietheater ungeschickt ignoriert werden.
Thomas Ligotti

Dramaturgie, Regie, Bühnenbild und Kostüme
Fabio Condemi

mit
Besetzung im Prozess der Definition

Bühnenbild und Dramaturgie
Fabio Cherstich

Produktion
Teatro di Roma - Teatro Nazionale, LAC Lugano Arte e Cultura, TPE - Teatro Piemonte Europa, Teatro Metastasio di Prato

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