Ein Theater- und Erlebnisprojekt, bei dem der Zuschauer dank der Nutzung der Technologie der immersiven virtuellen Realität die Möglichkeit hat, – genau wie Dante – eine Reise ins Jenseits zu unternehmen, in Kontakt mit der anderen Welt (die zugleich die Welt der Toten und die virtuelle Welt der immersiven Realität ist): eine wahrhaft introspektive Erfahrung im Inneren des Selbst.
Dante schreibt die Inferno, während er in die befremdliche und schmerzhafte Erfahrung des Exils eingetaucht ist, fern von der Heimat und belastet von der Last der Ungerechtigkeit, und genau dieser Übergang im Schreiben und im Leben ermöglicht es ihm, sich zu erheben, ein neues Gleichgewicht mit sich selbst und mit der Welt zu finden, eine neue Dimension des Wissens. Der Dichter erfindet so die Möglichkeit, eine andere Welt zu erschaffen, die der realen Welt entspricht und mit ihr verbunden ist, in der das Ich eine direkte Erfahrung von Entwicklung und Transformation machen kann: So nimmt die moderne Literatur ihren Anfang.
In gleicher Weise bringt die immersive virtuelle Realität das Publikum in Kontakt mit der Möglichkeit eines Anderswo, einer fantastischen Dimension, die jedoch keine Alternative zur realen Welt darstellt und von dieser nicht losgelöst ist, sondern mit ihr verflochten ist – in der Überzeugung, dass das Fantastische und das Virtuelle viel stärker in der Realität verankert sind, als man gemeinhin annimmt.
drammaturgia
Roberta Ortolano
Fabrizio Pallara
regia
Fabrizio Pallara
voci
Valerio Malorni (Virgilio, Caronte, Minosse)
Lorenzo Gioielli (Ulisse, Farinata degli Uberti, Conte Ugolino)
Silvia Gallerano (Beatrice e Francesca)
musiche
Økapi
modellazione e animazione
3D Massimo Racozzi
progettazione ambienti architettonici
Sara Ferazzoli
sviluppo applicazione e implementazione
RVI Alessandro Passoni
produzione
LAC Lugano Arte e Cultura
CSS Teatro stabile di innovazione