Das vom französischen Dramatiker Cyril Gely verfasste Stück Diplomazia zeichnet zwei wunderschöne Figuren und bietet den Regisseuren der traditionsreichen Mailänder Theatergruppe lebendigen Stoff für einen erneuten Einblick in die Geschichte des „kurzen Jahrhunderts“.

In der Nacht vom 24. auf den 25. August 1944 stehen sich General Dietrich von Choltitz, Gouverneur von Paris während der Zeit der nationalsozialistischen Besetzung der französischen Hauptstadt, und der schwedische Konsul Raoul Nordling in einem verbalen Schlagabtausch ohne Tabus gegenüber. Der General hat von Hitler den Befehl erhalten, die Stadt dem Erdboden gleichzumachen und ihre Bewohner vor dem deutschen Rückzug zu vernichten; der Konsul setzt sein ganzes rhetorisches Geschick und seine diplomatische Kunst ein, um ihn davon zu überzeugen, dem Befehl des Führers nicht zu gehorchen.

Mit Niels Arestrup und André Dussollier in den Hauptrollen feierte Diplomatie 2011 im Pariser Théâtre de la Madeleine Premiere; zwei Rollen, die Elio De Capitani und Ferdinando Bruni – in den Rollen des Generals bzw. des schwedischen Konsuls – perfekt passen, die sich nach der Konfrontation in Frost/Nixon und nach der in Il vizio dell’arte, in der sie sich in den Rollen von Benjamin Britten und Wystan H. Auden gegenüberstanden, erneut auf der Bühne „messen“.

Geschrieben vom französischen Dramatiker Cyril Gely, zeichnet Diplomazia zwei wunderschöne Figuren und bietet den Regisseuren der historischen Mailänder Compagnie, Elio De Capitani und Francesco Frongia, lebendigen Stoff für einen neuen Eintauch in die Geschichte des „kurzen Jahrhunderts“. Im Laufe ihrer langen und erfolgreichen Karriere haben die Künstler der Mailänder Theatergruppe nationalen und überregionalen Ruhm erlangt und sich durch ihre raffinierte Arbeit zur Entdeckung und Verbreitung zeitgenössischer Dramatik ausgezeichnet.

Diplomazia wird ein weiterer Beweis für das Potenzial des Theaters und seine Fähigkeit sein, unsere jüngste Vergangenheit lebendig werden zu lassen und die Geschichte in eine epische und bewegende Erzählung zu verwandeln, die die Wurzeln unserer Gesellschaft bewahrt.

di
Cyril Gely

traduzione
Monica Capuani

uno spettacolo di
Elio De Capitani
Francesco Frongia

con
Ferdinando Bruni
Elio De Capitani

e con
Michele Radice
Alessandro Frigerio
Simon Waldvogel

luci
Michele Ceglia

suono
Luca De Marinis

produzione
LAC Lugano Arte e Cultura
Teatro dell’Elfo
Teatro Stabile di Catania

Trailer

Loading...