Zurück Visioni parallele, eine Filmreihe, die einige Vorstellungen der Spielzeit 2026/27 der Darstellenden Künste begleiten und vertiefen soll, wobei der Dialog zwischen Theater und Kino im Mittelpunkt steht.

Nach dem grossartigen Erfolg der ersten Ausgabe präsentiert das Cinema Iride in Lugano ein neues Programm mit sechs Filmen von grossen Meistern der siebten Kunst: Werke, die eine theatralische Umsetzung finden oder deren Themen von Dramatikern und Regisseuren durch ihre eigene szenische Sensibilität neu interpretiert werden. Darunter Appunti per un’Orestiade africana von Pier Paolo Pasolini (1970), Faust von Aleksandr Sokurov (2011), Nach der Probe von Ingmar Bergman (1984) und Elephant von Gus Van Sant (2003): Filme, die, obwohl sie unterschiedlichen Epochen, Poetiken und Ausdrucksformen angehören, das Verhältnis zwischen Darstellung, Erinnerung, Macht, Gewalt und Identität hinterfragen.
Abgerundet wird die Reihe durch Ex Machina von Alex Garland (2015), einen Science-Fiction-Thriller über künstliche Intelligenz, ein Thema, das im Mittelpunkt des thematischen Schwerpunkts Quantenintelligenzen – Zweites Kapitel steht, sowie durch den Dokumentarfilm Theatron – Romeo Castellucci von Giulio Boato (2018), ein Eintauchen in das kreative Universum des visionären Regisseurs, dem die Spielzeit eine Einzelausstellung widmet.
Visioni parallele bestätigt sich somit als Ort der Begegnung zwischen verschiedenen Ausdrucksformen: eine Einladung, das Theater durch das Kino und das Kino durch das Theater zu betrachten.

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