Sonntag 21 Februar

Sala 1
39.- CHF

Quatuor Våren
Jean-Baptiste Iachemet
, Violine
Elliott Pages, Violine
Adele Quartier de Andrade, Violoncello
David Heusler, Viola

Programm

Franz Schubert (1797–1828)
Streichquartett Nr. 12 in c-Moll D 703, Quartettsatz

Giuseppe Verdi (1913–1901)
Andantino aus dem Streichquartett in e-Moll

Maurice Ravel (1875–1937)
Allegro moderato aus dem Streichquartett in F-Dur

Felix Mendelssohn (1809–1847)
Streichquartett Nr. 1 in Es-Dur, op. 12

Das Quatuor Våren, ein 2017 gegründetes französisches Ensemble, das sich bereits international etabliert hat, präsentiert im LAC ein Programm, das dem Streichquartett des 19. und frühen 20. Jahrhunderts gewidmet ist. Von Schubert bis Verdi, von Mendelssohn bis Ravel – eine Reise zwischen dramatischer Spannung, Kantabilität und klanglicher Entfaltung, die die unendlichen Ausdrucksmöglichkeiten dieses Repertoires offenbart.

Das Quatuor Våren, gegründet von vier französischen Musikern und heute zwischen Paris und den wichtigsten europäischen Bühnen tätig, widmet sich einem Programm, das einige entscheidende Momente in der Geschichte des Streichquartetts durchläuft. Im Mittelpunkt steht ein Repertoire, in dem sich die klassische Form nach und nach einer freieren, lyrischeren und persönlicheren Kompositionsweise öffnet.
Schuberts unvollendeter Quartettsatz vereint in einem einzigen Satz eine dramatische Kraft und eine Ausdrucksdichte, die ihn zu einem entscheidenden Meilenstein auf dem Weg des Komponisten zu den großen Quartetten seiner Reifezeit machen. Bei Verdi misst sich das Quartett hingegen mit einem kreativen Geist aus dem Theater: Das einzige erhaltene Kammermusikwerk im Verdischen Werkkatalog bringt eine ganz italienische Spannung in die Streichkomposition ein, zwischen formaler Strenge und melodischem Schwung.
Das Programm öffnet sich dann der klaren Lyrik und der gesanglichen Anmut Mendelssohns, um schließlich zur modernen Raffinesse Ravels zu gelangen, wo das Quartett zu einem Raum des Gleichgewichts, der Klangfarbe und der formalen Präzision wird. So entsteht eine Reise voller Kontraste, in der sich das Streichquartett zwischen dramatischer Spannung, melodischem Schwung und klanglicher Raffinesse entfaltet.

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