Thomas hat einen strengen und gewalttätigen Vater, der an einen ebenso strengen Gott glaubt. Thomas hat ein Geheimnis: Er sieht Dinge, die niemand sonst sieht. Thomas hat einen Traum: „glücklich zu werden“. Und wie ihm eine Nachbarin, die ein bisschen wie eine Hexe ist, sagt, ist ein guter Anfang, keine Angst mehr zu haben.
Ein internationaler Erfolg, eines der bedeutendsten Bücher der niederländischen Literatur: ein kurzer Bildungsroman mit surrealem und respektlosem Humor, eine wunderbare Geschichte über die Kraft der Fantasie und die Stärke der Gemeinschaft.
„Was willst du später einmal werden?“
„Später werde ich glücklich sein.“
„Meine Güte, das ist ja eine gute Idee. Und weißt du, wann man anfängt, glücklich zu sein?“
„Wenn man keine Angst mehr hat.“
„Wirst du aufhören, Angst zu haben?“
„Ja, vor Hexen auf jeden Fall.“
Dinge sehen, die andere nicht sehen, der Einzigartigkeit und dem Außergewöhnlichen der Sichtweise eines Kindes Raum geben. Durch seinen Blick verwandelt sich die Realität, aber was ist Realität überhaupt? Wir entscheiden uns nicht dafür, die Geschichte eines Kindes zu erzählen, sondern dafür, dass wir alle zu diesem Kind werden. Der Roman von Guus Kuijer Das Buch aller Dinge ermöglicht uns dies und ist der Hauptgrund für die Faszination, die der Text auslöst. Der Autor zeichnet uns nämlich die Welt von Thomas, indem er uns sie von innen erleben lässt: Wir alle sind Thomas. Jeder Zuschauer wird nämlich zum Protagonisten, und was er auf der Bühne sieht, ist die Welt, gefiltert durch die Augen eines Kindes, des Kindes Thomas, aber auch des Kindes, das mehr oder weniger in jedem von uns verborgen ist.
tratto dall’omonimo romanzo di
Guus Kuijer
adattamento di
Lorenzo Bassotto
Monica Ceccardi
regia
Lorenzo Bassotto
con
Lorenzo Bassotto
Viviana Gysin
Roberto Maria Macchi
Cinzia Morandi
disegno scene e costumi
Beatrice Alemagna
musiche originali
Olmo Chittò
disegno luci
Claudio Modugno
realizzazione costumi
Floriana Setti
realizzazione scene
Roberto Maria Macchi
maschere e pupazzo
Alessandra Faienza
aiuto regia
Monica Ceccardi
una coproduzione
LAC Lugano Arte e Cultura
Teatro Pan
Bam!Bam Teatro
Repubblica e Cantone Ticino DECS Swisslos
Comune di Lugano
in collaborazione con
LAC edu
con il sostegno del
Dipartimento delle istituzioni